Unser Pfarrheim
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Als das Pfarrhaus noch Geschäftshaus war (1960) |
Das stattliche Gebäude Haus Nummer 8 in der Hofmark erhielt die katholische Kirchenverwaltung Mallersdorf aufgrund des Testaments der Geschäftsinhaberin Eugenie Weingärtner, die am 1. Februar 1961 verstarb und in ihrem letzten Willen den Wunsch äußerte, im Gebäude eine Kapelle, und , wenn möglich, eine Wohnung für einen Ruhestandsgeistlichen zu erstellen. Die Familie des langjährigen Chefarztes des Krankenhauses, Dr. Robert Pickl, erklärte sich mit Schreiben vom 17. Februar 1961 bereit, die Kapelle einzubauen und die Wohnung für den Geistlichen im ersten Stock instandzusetzen. Damit die Kapelle auch als Anbetungskapelle dienen konnte, teilte der damalige Generalvikar Josef Baldauf mit Schreiben vom 13. Juni 1962 mit, dass in der neuerrichteten Kapelle durch oberhirtliche Genehmigung ein Tabernakel angebracht werden könne. Ein großer Freudentag war für den damaligen Pfarrer der Pfarrei St. Johannes, Bischöflich Geistlichen Rat und Dekan Michael Erhardsberger der 16. Juni 1962, als sein Bruder Domkapitular und Prälat Joseph Erhardsberger die Kapelle St. Michael nach dem Ritus benedicendi novam ecclesiam seu Oratorium publicum benedizierte. Als erster Kapellenpfarrer zog Pfarrer Rudolf Dietl in die Wohnung ein und hielt täglich besonders für die älteren Leute die heilige Messe. Nach seinem Wegzug in das Marienheim Straubing kam der langjährige Wallfahrtspfarrer vom Fahrenberg Monsignore Maximilian Meindl von Waldthurn. Nach dessen Tod wurde der langjährige Pfarrer von Alteglofsheim, Bischöflich Geistlicher Rat Theodor Fischer Kommorant und Kapellenpfarrer. Leider konnte nach dessen Tod im Jahr 1988 kein Ruhestandgeistlicher mehr gefunden werden, zumal auch die Wohnung größerer Reparatur- und Modernisiierungsmaßnahmen bedurfte. Gerade der aufwendige Unterhalt für die Wohnung sowie ein Unterhalt für ein weiteres Gebäude als Pfarrheim waren für die Kirchenverwaltung ausschlaggebend, das Gebäude Hofmark Haus Nummer 8 als Pfarrheim umzuplanen.